Ökumenischer Jubiläumsgottesdienst im St. Anna-Stift.



10 JUL 17

Abschluss Festwoche „90 Jahre St. Anna-Stift.“
Zum Ende unserer Festwoche 90 Jahre St. Anna-Stift feierten wir in unserem Innenhof erstmalig einen großen Ökumenischen Gottesdienst. Dieses Ereignis, welches ansonsten immer alljährlich am „Alten Friedhof“ Ulm stattfindet, wollten wir im Rahmen des Jubiläums gemeinsam mit unseren Bewohnern und Angehörigen, der Kirchengemeinde St. Georg und der ev. Nachbargemeinde, der Paulusgemeinde zelebrieren.
Hierfür wurde der Innenhof festlich ausgerichtet und geschmückt. Ab 10.30 Uhr erfolgte der Einzug des Posaunenchores unter der Leitung von Hr. Pfister. Hr. Pf. Estler hielt die Begrüßungsrede und stimmte das Lied „Sonne der Gerechtigkeit „ an. Es erfolgte eine Einladung der Kinder in die St. Anna-Stift Kapelle unter der Leitung von Fr. Schonhardt. Für den Gesang sorgten die Ulmer Chorknaben unter der Leitung von Hr. Stang. Und nach der Lesung aus dem Apostelbrief Paulus an die Epheser durch Fr. Buschart zitierte Diakon Dr. Peters aus dem Matthäus Evangelium.
Der ökumenische Arbeitskreis brachte die Fürbitten ein und Hr. Pf. Schloz-Dürr predigte über die Generationen-folge bzw. den Schutzmantel der Hl. Anna, der Großmutter Jesus. Er nahm hierzu Bezug zum St. Anna-Stift, dessen Namen sicher bewusst vom damaligen Gründer gewählt wurde. Er brachte eigens eine schöne Holz-Statute aus seinem Familienbesitz mit und wies auf die Generationen-übergreifende Rolle der Hl. Anna und deren Funktion der schützenden Barmherzigkeit in der Christengeschichte hin.
Nach der Hinführung zum gemeinsamen „Vater Unser“ und den Gesang der Chorknaben, beschloss den Gottesdienst Hr. Pf. Estler mit einem Schluss Gebet und sah den gemeinsamen Auftakt im St. Anna-Stift als durchaus zukunftsträchtig. Somit könnte es gut sein, dass nächstes Jahr ebenfalls dieser große gemeinsame Gottesdienst wieder im St. Anna-Stift gefeiert wird.
Hr. Heimleiter Robert Kiesinger sprach ebenfalls eine Dankes-rede zum Abschluss der Festwoche und lud zum gemeinsamen Mittagessen in unserer Einrichtung. Viele Gäste blieben dann noch bei Weißwurst, Brezel, Maultaschen und Kartoffelsalat zu einem kleinen „Schwätzle“ am Sonntagvormittag.
Es war ein gelungener und schöner Abschluss unserer Festwoche. Die Partnerschaft zur Paulusgemeinde tat ihr Übriges hinzu und war ein sichtbares Zeichen gelebter Ökumene, nicht nur in unserem Haus dem St. Anna-Stift, sondern ebenso in der gesamten Kirchenlandschaft.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden der letzten Woche.